Warum gerade Sie Panoramen in Ihren Web-Auftritt einbinden sollten:
Rundumblicke von beliebigen Orten oder innerhalb von Räumen lassen sich mit Panoramen am PC visualisieren. Sie erhalten einen realen räumlichen Eindruck des dargestellten Motivs. Ein Panorama besitzt mehr Tiefe und Umfang als ein Bild es darzustellen vermag. Sie befinden sich beim Betrachten eines Panoramas selbst im Raum. Ein Panorama können Sie interaktiv bedienen. Lassen Sie Ihre Kunden in Ihre Geschäftsräume blicken. In der Gastronomie und im Hotelwesen bietet es sich an, dem Gast die Räumlichkeiten oder Zimmer schon vor der Buchung zu zeigen.
Die Herstellung von Panoramen
Man bedient sich hierbei fotografischer Methoden: Sich überlappende Einzelaufnahmen werden am Rechner zusammengesetzt. Dieser Vorgang wird als Stitchen (engl. für nähen) bezeichnet. Das damit erzeugte Bild wird dann in einem weiteren Schritt noch nahtlos zu einen Rundum-Panorama zusammengefügt.
Verschiedene Arten von Panoramen
Flächige Panoramen
Man bedient sich hier der linearen Projektion. Sie ist auf einen begrenztem horizontalen Bildwinkel (bis etwa 90°) anwendbar Sie wird besonders gerne bei der Darstellung von Architekturprojekten angewandt, da sie keine gekrümmten Linien erzeugt.
Teilzylindrische oder Vollzylindrische Panoramen
Sie gestatten einen horizontalen Bildwinkel von bis zu 360°. Der vertikale Bildwinkel beträgt in der Regel unter 90°. Er entspricht demjenigen der hochformatig aufgenommenen Einzelbilder und liegt damit beispielsweise bei Verwendung eines Aufnahmeobjektivs von 18mm Brennweite bei 83°.
Zylindrische Panoramen werden gerne verwendet, da sie dem Augenschein entsprechen, den ein Mensch hat, wenn er, sich um seine eigene Achse drehend in einem Raum umschaut.
Sphärische, Kugel- oder Equirectangulare Panoramen
Hier kommen zu den horizontalen Rundum-Aufnahmen noch solche mit jeweils 45° Neigung nach oben und unten hinzu, sowie je eine Aufnahme senkrecht nach oben, dem sogenanntenn ZENITH-Bild und dem senkrecht nach unten gerichteten NADIR-Bild.
Das fertige Panorama zeigt dann einen Ausschnitt aus einem 360° Vollkugelbild. Das empfiehlt sich besonders dann, wenn der Boden oder der Blick nach oben in Richtung zur Decke eines Raumes besonders attraktive Eindrücke bieten.
Das Navigieren im sphärischen Panorama mit Hilfe der Computermaus ist nicht ganz so einfach wie beim zylindrischen Panorama, es lässt sich aber nach kurzer Eingewöhnung ebenfalls sicher beherrschen.
Panoramen aus HDR-Aufnahmen
Wenn bei Aufnahmen von Innenräumen auch Fenster mit abgebildet werden, so ist häufig festzustellen, dass bei richtiger Belichtung innen, die Fensterinhalte außen zu hell, das heißt überbelichtet sind. Das liegt daran, dass der mögliche Belichtungsspielraum der Aufnahmegeräte überschritten worden ist. Mögliche Abhilfe schaffen hier HDR-Aufnahmen (engl. für High Dynamic Range). Die Bilder einer ganzen Belichtungsreihe eines Motivs von unterbelichtet bis hin zu überbelichtet werden im PC zusammen gerechnet und daraus mittels Tone-Mapping ein Bild erzeugt, das die Helligkeitsunterschiede von Außen zu Innen ausgleicht.
Diese Bilder haben dann aber oft eine etwas träumerische Anmutung. Diese kann sich bei manchen Panoramen positiv auswirken, bei anderen wiederum jedoch nicht erwünscht sein.
Mit Sound unterlegte Panoramen
Panoramen lassen sich mit beliebigen Sounds, Geräuschen, Musik oder gesprochenem Wort unterlegen, die beim Aufrufen automatisch mit abgespielt werden. Das kann die Wirkung eines Panoramas steigern, vom Aha-Effekt bis hin zu dramatischen Tönen wie
z. B. bei Maschinengeräuschen.
Verknüpfte Panoramen
Es besteht die Möglichkeit mehrere Panoramen durch so genannte Hotspots (hervorgehobene kleine Flächen im Bild) miteinander zu verknüpfen, die man mit der Computermaus anklicken kann. Auf diese Weise lassen sich ganze Gebäude, Wohnungen oder auch Ausstellungen Raum für Raum am Bildschirm interaktiv begehen.
Darstellung von Panoramen am Bildschirm
Die Bildschirm- oder Fensterbreite kann jeweils nur einen entsprechenden Ausschnitt aus einem Panorama zur Darstellung bringen. Man ist jedoch in der Lage, mit Hilfe der Computermaus oder der Tastatur sich innerhalb eines Panoramas beliebig nach rechts, links, oben oder unten zu bewegen, so dass man nacheinander in den Genuss des gesamten Inhaltes des Panoramabildes kommen kann. Auch das Heranzoomen ist möglich, um Details genauer betrachten zu können. Panoramen lassen sich aber auch dergestalt generieren, dass sie nach dem Aufrufen quasi wie ein Film von selbst ablaufen.
Zur Darstellung eines Panoramas auf dem Bildschirm eines PC bedarf es Programmen, die als Viewer (engl. für Betrachter) bezeichnet werden. Am bekanntesten sind Quicktime VR von Apple und auch der Flashplayer von Adobe, die häufig schon Bestandteil der Internet-Browser sind, aber auch jederzeit kostenlos aus dem Web auf den eigenen PC herunter geladen werden können.
Panoramen lassen sich ideal in Webseiten einbinden. Sie können dort in festgelegter Größe oder im Vollbild-Modus dargestellt werden. Zu bedenken ist, dass die Vollbild-Darstellung größere Dateien erfordert, die mehr Speicherplatz auf der Festplatte in Anspruch nehmen und dadurch auch beim Betrachter etwas längere Ladezeiten bedingen.
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